Dalheimer
Sommer
Kulturfestival

 
Krieg und Liebe
2018

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Künstler
klassisch und virtuos


CordArte

Das Ensemble CordArte hat sich 1998 in Köln mit dem Bestreben gegründet, Alte Musik auf authentischem Instrumentarium expressiv wieder neu lebendig werden zu lassen. Daniel Deuter, Violine, Heike Johanna Lindner, Viola da Gamba und Markus Märkl, Cembalo/Orgel, bilden den Kern von CordArte.

Schwerpunkt des Ensembles ist die Triosonate des 17. Jahrhunderts, die Zeit avantgardistischer Formensuche und des Stylus Phantasticus. Durch fundierte Recherche fördert CordArte nun aus diesem schier unerschöpflichen Repertoire erstklassiger Literatur selten gespieltes und auch gänzlich unerhörtes zutage und bringt es lebendig auf die Konzertpodien namhafter Festivals, was von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wird. Darüber hinaus werden auch Programme in größerer Besetzung realisiert und Sänger, weitere Violinen, Flöten oder eine vergrößerte Continuobesetzung mit Laute oder Harfe erweitern das Ensemble. CordArte war in den letzten Jahren Gast bei Festivals in Thüringen, Franken, Herne, Halle und Göttingen, in Bad Hersfeld, München und St.Gallen. Konzertmitschnitte und Koproduktionen entstanden mit dem DLF, dem WDR, dem HR, dem SWR und dem BR. Sieben CD-Einspielungen dokumentieren einen Teil der bisherigen Arbeit:

CordArte wurde u.a. von der Degussa Stiftung, der Kunststiftung NRW sowie dem Kulturamt der Stadt Köln unterstützt und ist Mitglied der Gesellschaft für Alte Musik, Köln.

CordArte

Foto: © Stefan Flach


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Viola Blache

Viola Blache wuchs in Leipzig auf und lernte in ihrer Kindheit Geige, Klavier und Bratsche. Ihre erste gesangliche Ausbildung erhielt sie durch Adelheid Vogel. Später studierte sie an der Hochschule für Musik & Theater Leipzig Alte Musik – Gesang bei Marek Rzepka und Yosemeh Adjei. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie in Florenz durch Susanna Rigacci sowie in Meisterkursen mit Jörg Dürmüller, Maria Jonas und Dorothee Mields. Viola Blache legt ihren musikalischen Schwerpunkt bisher auf die Bereiche Oratorium und Kammermusik. Zu ihrem Repertoire gehören neben großen oratorischen Werken wie Monteverdis Marienvesper, Mendelssohns Elias, Händels Messias oder den Passionen Bachs auch unzählige kammermusikalische Kantaten, Arien, Lieder und Madrigale der Barockzeit. In Musiktheaterproduktionen stand sie beispielsweise als Madmoiselle Silberklang in Mozarts „Der Schauspieldirektor“ (Junge Mitteldeutsche Kammeroper), als Salomé in „San Giovanni Battista“ von Stradella (Openproduktion der HMT Leipzig) sowie in der Titelrolle Ascanio in Pergolesis „Lo frate `nnamorato“ (in Guardiagrele, Italien) auf der Bühne. Viola Blache ist Finalistin und Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe wie dem XX. Internationalen Bachwettbewerb Leipzig 2016 und dem Internationalen Telemann-Wettbewerb 2017. Sie ist Gründungsmitglied des preisgekrönten Vokalsextetts Sjaella, welches seit 2005 besteht und auf nationalen und internationalen Bühnen gastiert. Bisher arbeitete sie bereits mit Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann, Philippe Herreweghe, Thomaskantor Gotthold Schwarz und Gregor Meyer und sang solistisch beim Bachfest Leipzig, dem Heinrich Schütz Musikfest Weißenfels oder dem Musikfest Stuttgart. Neben ihrer regelmäßigen Konzerttätigkeit als Solistin und bei Sjaella singt sie außerdem im Ensemble 1684, mit dem Johann Rosenmüller Ensemble und im Collegium Vocale Gent.

zusätzlich-Viola-Blache

Foto: © Bart Vandewege